Zielsetzung
- Zahlreiche Studierende werden weder in der Lage sein, selbst die Gebühren und weitere Kosten aufzubringen, noch die erwarteten Voraussetzungen zu erbringen.
- Einem Rückgang der Studienanfänger aus finanziellen Gründen muss vorgebeugt werden. Es wird Fälle geben, bei denen Studierende "durch die sozialen Maschen fallen". Man denke z.B. an einen Studenten aus einkommensstärkerem Elternhaus, der weder Bafög erhält (und voraussichtlich dann auch keine Darlehen!?) noch die Eltern in der Lage oder bereit sind, zusätzliche Kosten zu tragen.
- Soll in solchen Fällen erst der Klageweg gegen die Eltern empfohlen und abgewartet werden? Soll das familiäre Verhältnis zerstört werden? Ein Studium wird nicht nur von Studiengebühren belastet. Sollen Darlehen etwa auch gegeben werden für teuere, aber vorgeschriebene Exkursionskosten für Anschaffung von Büchern, Fachliteratur oder dergleichen für Druckkosten bei Diplom-, Magister- und Doktorarbeiten für den Studentenwerksbeitrag für Praktika, die bei geringer oder ohne Bezahlung laut Studienplan vorgeschrieben sind für Graduiertenförderung für Auslandspraktika mit teuren Reise- und Unterbringungskosten für Kinderbetreuung studierender Eltern für außeruniversitäre Weiterbildungsangebote (Sprach-/EDV-Kurse o.dergl.) ?
- Hier bedürfen finanziell nicht abgesicherte Studierende zusätzlicher Hilfen und zwar sofort, unbürokratisch und neben allen etwaigen staatlichen Unterstützungen. Es liegt in der Verantwortung der Gesellschaft, hier Hilfe zu leisten; nicht alles ist Sache des Staates!
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